5.B-Turnier im Billardtempel 04.10.2025
- Admin
- 15. Okt.
- 7 Min. Lesezeit

Unsere Spieler Hermann Zeilermayr und Alexander Schneider vom Neonovus Wels konnten sich den 3.Platz holen. wir gratulieren !!!
Bericht:
B-Turnier Episode 5 – Die Rückkehr der Tempelritter
Nachdem die Billardtempler beim letzten B-Turnier im weit entfernten Kremstal eine schwere Niederlage einstecken mussten, sind sie in ihr Heimatlokal zurückgekehrt, um den Kampf erneut aufzunehmen, und den üblen Machenschaften des Sir Mäx Weichhart ein Ende zu setzen! Und es wurde ein wahres Gemetzel …
Am 4. Oktober 2025 um 10:00 Uhr vormittags fielen die Vöcklabrucker Wikinger unter der Führung der 4 Markusse und einem Haufen junger Rekruten, von denen sich Daniel Kuzniarski besonders hervortun sollte, im Billardtempel ein. Unterstützt wurden sie vom NeoNovus-Imperium und den Freindorfer Freischärlern rund um Stefan Langhaar. Auch 2 Kremstaler Rebellen und Alfred der Kühne aus Gmunden wollten einen Teil der Beute (die dankenswerterweise von Stephan Krumphuber und der Oberscheider.Car Wash aufgestockt wurde) für sich. Die restlichen Bataillone der oberösterreichischen Billardgalaxie hatten anscheinend die Hosen gestrichen voll und ließen sich nicht blicken!
Gespielt wurde 8-Ball auf 4 Gewonnene, Winners Break. Insgesamt beteiligten sich 47 Queueträger an dieser epischen Schlacht, alleine 19 davon vom Billardtempel. Bei so einer großen Anzahl an Templern ließ es sich nicht vermeiden, dass einige von ihnen durch Eigenbeschuss eliminiert wurden. Gleich zu Beginn erwischte es Lord Helmlinger gegen Routinier Johannes „der Täufer“ Seidnitzer mit 1:4. Thomas „der Ungläubige“ Erhartmaier konnte es kaum glauben und verlor gegen den Templernovizen Yassine Elouardy knapp mit 3:4. Jürgen Schaffer schaffte es nicht Kronprinz Thomas Aschauer etwas entgegenzusetzen und unterlag mit 0:4. Und der tibetanische Taifun Tenzin wurde selbst vom Winde verweht und kassierte ein 0:4 gegen den Großmeister der Templer Ernst Aschauer. Der nach langer Wanderschaft zurückgekehrte Malteserritter Edward Girard zeigte, dass er nichts verlernt hatte, und besiegte den Imperator von NeoNovus Teso den Grauen mit 4:2. Weiters begann Daniel Kuzniarski seinen Sturmlauf und bezwang den erfahreneren Bajuwaren Martin Noichl mit 4:3.
Die ersten Ernüchterungen traten ein, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und dort befanden sich jetzt so manche unerwartet.
Die ersten Vorgeplänkel waren vorüber. Die Unterlegenen konnten sich bei Speis und Trank etwas erholen während die Sieger sofort wieder gefordert wurden. Jetzt stiegen nämlich die Favoriten ins Turnier ein. Und es wurden keine Gefangenen gemacht. Die Markusse aus Vöcklabruck zeigten, wie ernst sie es meinten:
Markus Weichhart gegen Mario Gallistl 4:0
Markus Grünbacher gegen Klaus Öhler 4:0
Markus Löckher gegen Yassine Elouardy 4:0
Einzig Markus Anzenberger strauchelte gegen Edward Girard, der ihm starke Gegenwehr bot und mit 4:2 gewann.
Die Billardtempler wehrten sich tapfer und konnten Radu Goldis (4:3 gegen Stephan Krumphuber), „Yoshi“ Nguyen (4:3 gegen Valerian Zachhuber), Thomas Aschauer (4:2 gegen Hermann Zeilermayr), Christian Hütter (4:1 gegen Ludwig Gringinger), Andreas Dreschberger (4:1 gegen Christoph Dannesberger) und Mirzet Pandur (4:0 gegen Ernst Aschauer) in die nächste Runde hieven. Daniel Kuzniarski setzte seinen Höhenflug fort und bezwang Lokalmatador „Miki“ Phawichanda mit 4:3.
Jetzt hatten die Sieger Pause und die Verlierer der 1. und 2. Runde mussten um ihr Überleben kämpfen – Loosers Round 2!
Auf der Strecke blieben Anel Jukic (0:4 für Templerkollegen Miki), Ludwig Gringinger (1:4 für Michael „Tischi“ Tischlinger), Raphael Spicker (0:4 gegen den stark spielenden Templer Osman), Christoph Dannesberger (0:4 gegen Lord Helmlinger), Ali Zifir (1:4 gegen Anzi), Patrick „nur weil ich einen Tee trinke bin ich nicht krank“ Thallinger (1:4 gegen Tom Erhartmaier), Ernst „Hausherr“ Aschauer (1:4 gegen Jürgen „Lokalverbot“ Schaffer), Mario Gallistl (0:4 vs Vereinskollegen Martin Noichl), Stephan Krumphuber (1:4 gegen Daniel Costiuleanu), Manuel Pacuk (nach 3:1 Führung doch noch 3:4 verloren gegen einen immer stärker werdenden Valerian), Nico Marhavy (Vöcklabrucker Zweikampf gegen Paul Pohn mit 0:4), Manuele Teso (gestürzt vom stark spielenden Templer „Santa“ Klaus Öhler, 3:4), Yassine Elouardy (Duell der Newcomer, 2:4 gegen Matthias Huber) und „Taifun“ Tenzin, heute nur ein Sturm im Wasserglas (1:4 gegen Hermann Zeilermayr).
R.I.P. und bis zum nächsten Mal.
Winners Round 2 – Duell der Favoriten
Bisher lief alles für Sir Mäx und seine Mannen, doch jetzt mussten die Markusse Federn lassen!
Markus Grünbacher verliert gegen einen stählernen Frank „The Tank“ Leinweber mit 2:4.
Markus Löckher verliert gegen den immer gefährlichen Thomas Aschauer mit 2:4.
Einzig Sir Mäx lässt nichts anbrennen und besiegt Radu Goldis klar mit 4:1.
Weiters werden Yoshi (2:4 gegen Schmidi), Hütti (3:4 gegen Alex Schneider, ein brutaler 8-Ball Gegner), Edi Girard (3:4, ar...knapp gegen Templerkollegen Dreschi) und Markus „Magic“ Führlinger (2:4 gegen den Stärksten der Templer, Mirzet Pandur) in die Losers Quali geschickt.
Daniel Kuzniarski entschied sein Match gegen Jochen Pinitsch mit 4:1 klar für sich und konnte sich somit erstmals direkt für die Finalrunde qualifizieren. Respekt!
Losers Round 3 und Losers Qualification, oder, ein Berg an Leichen
Miki Phawichanda gibt sich keine Blöße und besiegt Alfred Purrer 4:2 und in der Quali Yoshi Nguyen mit 4:1.
Osman Ejran ringt Michael Tischlinger mit 4:3 nieder, muss sich aber selbst gegen Templerkollegen Radu Goldis nach hartem Kampf mit 3:4 geschlagen geben. Trotzdem super Turnier gespielt!
Lord Helmlinger findet seinen Meister in Markus Anzenberger, 1:4. Anzi übersteht auch die nächste Runde gegen Teamkollegen Markus Löckher und zieht mit einem 4:2 ins 1/8 Finale ein.
„Santa“ Klaus Öhler erlebt seine ersten Weihnachten und besiegt Johannes Seidnitzer mit 4:2, scheitert aber kurz darauf an dem wiedererstarkten „Magic“ Führlinger mit 2:4.
Thomas Erhartmaier besiegt Vereinskollegen Jürgen Schaffer klar mit 4:1 und verliert daraufhin ebenso klar gegen Markus Grünbacher mit 0:4, eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Martin Noichl überwältigt Daniel Costiuleanu mit 4:3, zieht dann aber gegen Templer „Hütti“ den kürzeren und muss sich mit einem knappen 3:4 verabschieden.
Hermann Zeilermayr gewinnt gegen Matthias Huber (4:1) und wirft als nächstes Edward Girard in einem hart umkämpften Match mit 4:3 aus dem Turnier. Super Leistung Edi!
Auch der Jüngste im Kampfgeschehen, Infant Valerian, konnte sich erneut behaupten und den immer stärker werdenden Vöcklabrucker Paul Pohn mit 4:3 bezwingen. Doch um in die Finalrunde einzuziehen, musste er einen Patrizid begehen! 4:2 gegen Papa Jochen („Auch du mein Sohn Valerian“, hallte es durch die Tempelhalle).
Finalkampf der letzten 16, jetzt auf 5 Gewonnene – die Spreu trennt sich vom Weizen
Sir Mäx kann Valerian nach einer harten Auseinandersetzung mit 5:4 in die Knie zwingen und die Chance auf den nächsten Titel wahren.
Stefan Schmidinger findet nicht richtig in sein Spiel und kommt gegen Hermann Zeilermayr mit 0:5 unter die Räder.
Markus Führlinger erlebt seinen 4. Frühling und schlägt Thomas Aschauer mit 5:3.
Frank Leinweber muss sich trotz starker Gegenwehr Miki Phawichanda geschlagen geben, 4:5.
Markus Grünbacher ist dann doch ein zu großer Brocken für Daniel Kuzniarski und er verliert mit 1:5. Dennoch ein tolles Turnier gespielt Daniel!
Alexander Schneider bleibt auf Kurs und schmeißt Radu Goldis in einem engen Match mit 5:4 aus dem Turnier.
Andreas Dreschberger gewinnt mit 5:1 gegen einen leicht angeschlagenen Christian Hütter.
„Mire“ Pandur kann „Anzi“ Anzenberger mit 5:4 aus dem Turnier nehmen. Ein Match auf Messers Schneide!
Da waren es nur noch 8
Das einzige vereinsinterne Duell bestritten die Mannschaftsführer von Billardtempel 1, Mirzet Pandur und Billardtempel 2, Andreas Dreschberger, gegeneinander. Dreschi fand besser ins Match und konnte mit 2:0 davonziehen. Doch dann kam Mire groß auf, spielte schwere Partien aus und stellte auf 2:4. Andreas konnte noch einmal kontern, glich zum 4:4 aus und hatte den Vorteil des Breaks. Doch keine Kugel fand den Weg in eine Tasche, Mire schoss aus, und sicherte sich einen Halbfinalplatz.
2. Viertelfinale: Markus Weichhart gegen Hermann Zeilermayr. Sir Mäx startete dominant und stellte schnell auf 3:0. Hermann konnte zum 2:3 aufholen, doch Sir Mäx holte sich das nächste Game und stand kurz vorm Sieg. Hermann ließ sich aber nicht einschüchtern, gewann die nächsten 3 Games und stürzte Sir Mäx Weichhart vom Thron. Endstand 4:5.
In der 3. Viertelfinalbegegnung trafen 8-Ball-Guru Alexander Schneider und 8-Ball Seniorenstaatsmeister Markus Grünbacher aufeinander. Hubi kämpfte hart, doch Alex konnte immer wieder davonziehen und letztlich das Match mit 5:3 für sich entscheiden.
Im letzten Viertelfinalmatch traf die Jugend auf die Erfahrung, Parinja Phawichanda gegen Markus Führlinger. Miki ging mit 2:0 in Führung, Magic zog nach, Miki stellte auf 3:1. Aber Magic, der schon seit Wochen in Hochform spielt, drehte den Spieß um und stellte auf 3:4. Doch kurz vor der Niederlage stehend, eilte Miki Glücksgöttin Fortuna zur Seite! Und wie so oft im Billardsport, kann Erfahrung Glück nicht wettmachen. Miki zog mit 5:4 ins Halbfinale ein.
Halbfinale
Parinja Phawichanda gegen Hermann Zeilermayr
Mirzet Pandur gegen Alexander Schneider
Billardtempel gegen NeoNovus
Von Fortuna beflügelt war Miki Phawichanda unaufhaltsam. Auch Hermann konnte dem nichts entgegensetzen und wurde in 25 Minuten mit 5:0 nach Hause geschickt.
Das 2. Halbfinale verlief nicht so eindeutig. Zwar konnte Mire mit 3:0 enteilen, doch Alex gab nicht nach und schloss zum 3:2 auf. Mire stellte auf 4:2, Alex konnte erneut zum 4:3 aufschließen, doch Mirzet ließ sich die Finalteilnahme nicht mehr nehmen und beendete die Partie mit 5:3.
Im anschließenden Finale zwischen Miki und Mire merkte man den Kontrahenten den langen Tag und die anstrengenden Matches doch ein wenig an. Wie so oft war das letzte Match des Tages nicht mehr ganz so hochklassig wie einige Matches davor. Miki hatte sein Glück ausgereizt, aber auch Mire kam nicht mehr so gut ins Spiel. Bis zum 2:2 konnte Miki noch mithalten, doch am Ende setzte sich die Erfahrung durch und Mirzet Pandur gewann das Finale mit 6:2. Herzliche Gratulation!
Ebenfalls gratulieren wir Miki Phawichanda zu seiner ersten Finalteilnahme bei einem B-Turnier und zum 2. Platz.
Weiters herzliche Gratulation an die beiden Drittplatzierten Alexander Schneider und Markus Führlinger.
Bedanken möchten wir uns bei Ernst Aschauer und seinem Team für ein tolles Turnier (das Finale war bei 47 Teilnehmern um 23:00 beendet), bei Präsident Axel Werkhausen für das Vorbeibringen und Einrichten der Tablets, bei Stephan Krumphuber und der Oberscheider.Car Wash für das Sponsoring und bei sämtlichen Spielern für einen spannenden und lustigen Turniertag.
Nach der Schlacht ist vor der Schlacht! Die Nächste findet im Raum Steyr statt, und zwar am 29. November. Hoffentlich findet Andi Werner bis dahin seine Form wieder!
Foto Z.S., Bericht A.D.
( aus OÖPBV.at)










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